Zum Tod von Dr. Roger Kusch

Zürich/Hamburg, 21. Mai 2026 – Mit großer Trauer und tiefer Bestürzung haben wir vom Tod unseres ehemaligen Präsidenten Dr. Roger Kusch erfahren.

Der Verein verliert mit ihm eine Persönlichkeit, die die Arbeit und die öffentliche Wahrnehmung unseres Themas über viele Jahre maßgeblich geprägt hat. Sein Engagement war von großer Konsequenz, persönlicher Überzeugung und langjährigem Einsatz getragen.

Roger Kusch hat wichtige Impulse gesetzt und die Diskussion um Selbstbestimmung und Würde am Lebensende in Gesellschaft und Rechtspolitik nachhaltig beeinflusst. Mit großem persönlichem Engagement hat er dazu beigetragen, die Debatte immer weiter voranzubringen.

Für diese Prägung und seinen langjährigen Einsatz empfinden wir Respekt und Dankbarkeit.

„Ich habe Roger Kusch als eine Persönlichkeit erlebt, die mit großer innerer Überzeugung und Ausdauer für ihre Positionen eingetreten ist. Sein Wirken hat das Thema Selbstbestimmung am Lebensende nachhaltig beeinflusst. Sein Tod erfüllt uns mit großer Betroffenheit.“, so Dr. med. Martin Goßmann, Präsident des Vereins.

Das Wirken von Roger Kusch war zugleich von unterschiedlichen und auch kontrovers geführten öffentlichen Debatten begleitet. Diese gehören zur Gesamtheit seines beruflichen und gesellschaftlichen Weges, ändern jedoch nichts an der Würdigung seines grundsätzlichen Engagements.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Menschen, die ihm nahestanden. Wir bitten um Respekt vor der Privatsphäre der Familie und der Angehörigen.

Über den Verein Sterbehilfe

Der Verein Sterbehilfe ist eine unabhängige Organisation mit Sitz in Zürich (Schweiz) und Hamburg (Deutschland). Der Verein setzt sich für Selbstbestimmung am Lebensende ein und begleitet Menschen in schweren Leidenssituationen professionell, verantwortungsvoll und ethisch geprüft. Neben der Beratung und Begleitung orientiert sich der Verein nicht nur an den gesetzlichen Vorgaben, sondern arbeitet auch mit verschärften internen Standards. So wird maximale Sicherheit und Transparenz gewährleistet. Der Verein Sterbehilfe versteht sich als seriöser Ansprechpartner für Betroffene, Angehörige und Fachleute und beteiligt sich aktiv an der öffentlichen und politischen Debatte über Regelungen zum assistierten Suizid.

Kontakt Presse:

Britta I.L. Mader, Kommunikationsberatung

Mail: britta.mader@yahoo.com

Fon: 0049 170 5833091

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